ROOTIX · HINTERGRUNDWISSEN
Was machen Elektrolyte?
Elektrolyte sind Mineralstoffe wie Natrium, Kalium und Magnesium. In Körperflüssigkeiten tragen sie elektrische Ladungen – und übernehmen wichtige Aufgaben.1
Wasser und Mineralstoffe gehören zusammen
Der Körper braucht Wasser und ein ausgewogenes Verhältnis gelöster Mineralstoffe. Elektrolyte helfen dabei, die Flüssigkeitsverteilung und das Säure-Basen-Gleichgewicht zu regulieren. Natrium, Kalium und Chlorid gehören ebenso dazu wie Magnesium und Calcium. Sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben und sind nicht beliebig austauschbar.1
Wie Nerven und Muskeln zusammenarbeiten
Damit Nerven Signale übertragen und Muskeln arbeiten können, sind Elektrolyte notwendig. Dabei kommt es auf ihr Zusammenspiel und ihre Konzentration an. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat unter anderem die Rolle von Magnesium für das Elektrolytgleichgewicht und die Muskelfunktion wissenschaftlich bewertet.1, 2
Was das für deinen Alltag bedeutet
Elektrolyte nimmst du über Lebensmittel und Getränke auf. Regelmäßiges Trinken ist die Grundlage deiner Flüssigkeitsversorgung. Bei Hitze oder körperlicher Aktivität kann der Bedarf an Flüssigkeit steigen. Der NHS empfiehlt, nach dem Schwitzen zusätzlich zu trinken; Wasser ist dafür eine gute Wahl.1, 3
Warum mehr nicht automatisch besser ist
Sowohl zu niedrige als auch zu hohe Elektrolytkonzentrationen können das Gleichgewicht im Körper beeinträchtigen. Starkes Schwitzen, bestimmte Erkrankungen oder Medikamente können es beeinflussen. Die Bedeutung von Elektrolyten für den Körper bedeutet deshalb nicht, dass jede Person ein zusätzliches Präparat benötigt.1